1. Nationale Konferenz «Jugend und Gewalt» 2012

Eidgenössisches Departement des Innern (EDI):

Die Erziehung hat entscheidenden Einfluss auf das spätere Verhalten von Kindern und Jugendlichen. Die Familie ist deshalb ein zentraler Ansatzpunkt für die Gewaltprävention, und die Unterstützung der Eltern in ihrer Erziehungsaufgabe ist deshalb wichtig.
Die grösseren Schweizer Städte sind vor allem am Wochenende ein Anziehungspunkt für Jugendliche aus Stadt und Land. Von den negativen Begleiterscheinungen (Gewaltvorfälle, übermässiger Alkoholkonsum, Vandalismus usw.) sind nicht nur Stadtzentren, sondern auch Vorortsgemeinden sowie der öffentliche Verkehr betroffen.
Die Schule ist ein wichtiger Ort, um Gewaltprävention zu betreiben, da dort alle Kinder und Jugendlichen erreicht werden können. Auch Sportvereine und Freizeitangebote sind von Gewaltvorfällen betroffen. Und auch hier stellt sich die Frage, wie man diesen präventiv begegnen kann.

Wirksame Gewaltprävention in der Schweiz: Voneinander lernen über Sprachgrenzen und Staatsebenen hinweg

Bund, Kantone, Städte und Gemeinden haben Anfang 2011 das gemeinsame Präventionsprogramm «Jugend und Gewalt» gestartet. Das Programm will in den nächsten Jahren die Grundlage für eine wirksame Gewaltprävention in der Schweiz schaffen. Im Mittelpunkt stehen drei Aktionsschwerpunkte:
•    im Bereich der Prävention und Bekämpfung von Jugendgewalt voneinander ­lernen;
•    gesichertes Wissen über die Sprachgrenzen und Staatsebenen hinweg vermitteln und austauschen;
•    das Zusammenwirken von Prävention, Intervention und Repression verbessern.
Der Überblick über den aktuellen Stand der Gewaltprävention in der Schweiz und die damit verbundenen Herausforderungen bilden den Schwerpunkt der ersten nationalen Konferenz zu «Jugend und Gewalt», die vom Bundesamt für Sozialversicherungen gemeinsam mit dem Kanton und der Stadt Bern organisiert wird.

Datum: Freitag, 9. März 2012
Zeit: 9.30 bis 16.30 Uhr
Ort: Rathaus Bern
Programm: www.jugendgewalt.ch